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VeranstaltungenDo, 27. Januar, 19:30 – 21:00
Polen-Reihe: Einblicke in ein Nachbarland - 1000 Jahre polnische GeschichteEröffnungsvortrag von Prof. Dr. Werner Benecke, Lehrstuhlinhaber für Kultur und Geschichte Mittel- und Osteuropas an der Europauniversität Viadrina/ Frankfurt-Oder. Der Botschafter der Republik Polen, Dr. Marek Prawda, hat freundlicherweise zugesagt, an diesem Abend ein Grußwort zu sprechen. ____________________________________________________________________ Polen war bis ins 18. Jahrhundert eine osteuropäische Großmacht, die dann unter Preußen, Österreich und Rußland aufgeteilt, bis zum Ende des 1. Weltkrieges von der politischen Landkarte verschwand. Trotzdem verstand sich Polen stets zuerst als Vormauer des Christenstums, dann als der Verteidiger der Ideale der französischen Revolution schließlich Bollwerk der europäischen Freiheit gegen kommunistische Hegemonialansprüche. Prof. Dr. Werner Benecke hat die Gerd-Bucerius-Stiftungsprofessur für Kultur und Geschichte Mittel- und Osteuropas inne, die die ZEIT-Stiftung an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt/Oder ermöglicht. Der ausgewiesene Historiker für die Geschichte Polens und Russlands in ihren Bezügen zu Mitteleuropa hat sich über „Militär, Reform und Gesellschaft im Zarenreich“ habilitiert, seine Dissertation von 1999 über die „Ostgebiete der Zweiten Polnischen Republik“ gilt als Standardwerk. Prof. Benecke leitet den Masterstudiengang „Kultur und Geschichte Mittel- und Osteuropas“, der die gesellschaftlichen, politischen und kulturellen Gegebenheiten Osteuropas interdisziplinär vermittelt und die kulturellen Transferbewegungen zwischen Mittel- und Osteuropa in Geschichte und Gegenwart untersucht. Mit seinen Lehrstuhl am „Collegium Polonicum“ im benachbarten Slubice hat er die wissenschaftliche Verbindung zwischen Polen und Deutschland verbessert und vertieft. ![]() v.l.n.r.: Prof. Dr. Ulrich Kockelkorn, Julia Haußner, Botschafter der Republik Polen, Dr. Marek Prawda, Prof. Dr. Werner Benecke Grußwort des polnischen Botschafters: Pdf. |